20. Juli 2026
Zusätzliche Nutzfläche ohne größeres Grundstück oder nur ein zusätzlicher Kostenpunkt? Wir erklären, wann sich ein Kellergeschoss lohnt und wann man besser darauf verzichtet.
Ein Kellergeschoss ist eine jener Entscheidungen, die man leicht auf später verschieben kann, da sie das äußere Erscheinungsbild des Hauses nicht beeinflusst. Genau deshalb wird sie bei der Budgetplanung am häufigsten unterschätzt, obwohl sie erhebliche Nutzfläche hinzufügen kann, ohne die bebaute Fläche des Grundstücks zu vergrößern.
Ein Standardfundament ohne zusätzliches Untergeschoss — die berechenbarste Variante hinsichtlich Kosten und Bauzeit. Die logische Wahl, wenn keine zusätzliche Fläche benötigt wird oder Grundstück bzw. Budget dies nicht zulassen.
Räume für Heizraum, Abstellräume und Haustechnik, ausgelagert aus dem Wohnbereich. Eine praktische Lösung, die die Hauptgeschosse von technischen Räumen entlastet und dem Budget nur moderate paar Prozent hinzufügt.
Ein vollwertiger Raum für Wohnfunktionen — Fitnessraum, Spa-Bereich, Heimkino oder ein zusätzliches Gästezimmer. Aufgrund der Anforderungen an Abdichtung, Belüftung und Beleuchtung teurer, bringt aber deutlich mehr Nutzfläche auf demselben Grundstück.
Kleines Grundstück oder der Wunsch, jeden Quadratmeter optimal zu nutzen — ein Wohnkeller rechtfertigt die höheren Kosten
Begrenztes Budget und ausreichend Fläche in den Hauptgeschossen — ein Standardfundament ohne Keller ist die klügere Wahl
Platzbedarf für Haustechnik, aber ohne zusätzliche Komfortansprüche — der technische Keller als Mittelweg
Der Kostenunterschied zwischen den drei Varianten hängt von Fläche und Geländeform Ihres konkreten Grundstücks ab. Im Baukonfigurator können Sie alle drei Varianten direkt vergleichen und sehen, wie sich jede auf das geschätzte Budget Ihres Hauses auswirkt.
Ein Architekturprojekt mit 3D-Visualisierung und einem geschätzten Preis in wenigen Minuten.
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